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Herzlich begrüßen wir Sie

Liebe Brüder und Schwestern,

wie ungewohnt ist es doch momentan für viele, Corona-bedingt weniger oder keine Termine und Verpflichtungen zu haben. So sehr wir uns alle nach dem „normalen“ Lebensalltag auch zurücksehnen, es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns zu fügen. Doch wir können diese Zeit auch als Geschenk betrchten, die wir sinnvoll nützen können. 

Gerade in der Fastenzeit sind wir nun fast schon gezwungen zur Pflege und Vertiefung der Gottesbeziehung einerseits und andererseits zur Hilfsbereitschaft für alle, die uns jetzt ganz besonders brauchen und sich schwertun mit der Organisation des neuen Alltags.

Auch wir Priester sind bis auf manches Telefonat oder Notfallbesuche momentan gezwungen, von daheim aus für die Seelen zu sorgen, so etwas wurde zuvor nie eingeübt oder gar gefordert. Wir alle sitzen momentan in diesem Boot der Geduldsübung und hoffen betend, dass wir wieder Land sehen.Gott traut uns diese Zeit zu, auch wenn es unmöglich scheint. Er gibt uns aber die Chance neu zu entdecken wie nahe Er gerade jetzt bei uns ist. Vielleicht kommen wir in dieser Notzeit neu zum zuhören auf ihn. 

So sehr wir momentan auf unsere medizinischen und gesellschaftlichen Organe vertrauen und diese auch bewundern für ihre übermenschlichen Leistungen - wir haben als Christen die Aufgabe, mit unseren Gebeten ein Zeugnis dafür abzulegen, dass wir Gott vertrauen. Gott ist Herr der Geschichte und er kann handeln. 

Seit Jahrhunderten erinnern uns die dreimaligen Glockenschläge daran, dass er bereits gehandelt hat, und das ganz unscheinbar irgendwo in Nazareth: um 6:00, 12:00 und 18:00 Uhr laden uns die Glocken zum Angelus ein, dem Gebet, in dem uns Gott den Erlöser in den Schoß Mariens gegeben hat. Diese Tradition dürfen wir wiederentdecken und uns betend vereinen. Hierzu lade ich ein mit folgendem Link: https://www.angelusgebet.de/angelusgebet/

 Die öffentlichen Gottesdienste sind bis auf weiteres wie Sie wissen ausgesetzt. All Ihre Gebetsanliegen nehmen wir in unsere Hausmessen mit hinein. Digitale Angebote gibt es im Internet zuhauf, wir bitten Sie diese in der kommenden Zeit zu nutzen. Wir denken an Sie und sind im Gebet verbunden.

Gottes Schutz und Segen
Pfr. Christoph Dörringer
Rev. Solomon Etonu

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